top of page

Bergsteigerdörfer In Salzburg
Vom Leben In Weißbach und Hüttschlag

Regie: Stefan Hans Sternad

Kamera: Heimo Ritzinger

Kameraassistentin: Sarah Kretschmer

Ton: Moritz Dellafior

Redaktion: Manuela Strihavka (ORF)

Produktionen: ORFIII & IpFilm

Dokumentarfilm: 44:13 min

2026

Der Film „Bergsteigerdörfer in Salzburg – Vom Leben in Weißbach bei Lofer und Hüttschlag“ vom Regisseur Stefan Sternad zeigt eindrucksvoll, wie zwei kleine, in den Salzburger Alpen gelegene Gemeinden ihre Identität zwischen Tradition, Naturverbundenheit und sanftem Tourismus bewahren. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die ihre Heimat nicht nur lieben, sondern aktiv gestalten – als Bäcker, Bergbauern, Künstler, Pädagoginnen oder Ärztinnen. Ihre Geschichten verweben sich zu einem lebendigen Porträt alpiner Dorfgemeinschaften, in denen Nachhaltigkeit, Zusammenhalt und Lebensqualität zentrale Werte sind.

Weißbach setzt seit Jahren auf sanften Tourismus und profitiert von seiner Überschaubarkeit und hohen Lebensqualität. Bürger- und Bäckermeister Josef Hohenwarter beschreibt die Haltung des Dorfes präzise: „Wir haben uns dann eben doch dafür entschieden, den sanften Tourismus zu wählen.“ Seine Erzählung verbindet Handwerk, Dorfinfrastruktur und das Wiederkommen junger Menschen und beweist, dass Heimatverbundenheit keine reine Floskel sein muss.

IMG_0790.jpeg
Nach-Weissbach-führt-nur-eine-Strasse_ipFILM2026.jpg

Eine dieser jungen Menschen, die es wieder nach Hause gezogen hat, ist Lisa Lohfeyer, die zwischen Gasthof, Bergwelt und Hundetraining ein Leben voller Bodenständigkeit führt. Ihre Worte lassen keinen Zweifel daran, was ihr besser gefällt. Lisa drückt das ganze so aus: “Ich kann überhaupt niemanden verstehen, der sagt, ich will am Meer oder in der Stadt leben. Ich habe selbst fünf Jahre in der Stadt gewohnt, in Salzburg, ich war froh, als ich wieder zuhause war.

In Hüttschlag wird sichtbar, welche Bedeutung engagierte Menschen für die Entwicklung eines Bergsteigerdorfes haben. Die Landärztin Julia Gerzer spricht über den besonderen Charakter des Lebens am Talende: „Die Leute sind füreinander da, es gibt viel Empathie.“ Auch sie hat es einst in die Stadt gezogen. Ihre Rückkehr aus der Großstadt zeigt, wie attraktiv ländliche Regionen sein können, wenn Gemeinschaft und Sinnhaftigkeit im Mittelpunkt stehen.

Wie stark die Verbindung zwischen Natur und Tradition in Hüttschlag ist, zeigt sich schließlich auch an der Hüttenwirtin Anni Toferer-Lederer, die dem Dorf und seinen Gästen seit Jahrzehnten ein Zuhause bietet: „Die Gäste schätzen einfach die Natur, die Ruhe und einfach das Sein und natürlich die Kulinarik.“ Auch sie hat jahrelang ihr Glück etwas weiter im Süden, in Italien gesucht, fand es aber erst in ihrer alten Heimat wieder.

Der Film macht deutlich: In Weißbach und Hüttschlag lebt ein Bewusstsein für das Wesentliche – für Natur, Gemeinschaft und ein gutes, geerdetes Leben. Die Geschichten ihrer Bewohner zeigen, wie wertvoll kleine Strukturen für die Zukunft des ländlichen Raumes sein können und wie man so verloren geglaubtes wieder zurückgewinnt.

IMG_0582.jpeg

Unsere Partner

bottom of page