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Bergsteigerdörfer In der Steiermark
Vom Leben Im Johnsbach und der Steirischen Krakau

Regie: Stefan Hans Sternad

Kamera: Heimo Ritzinger

Kameraassistentin: Sarah Kretschmer

Ton: Moritz Dellafior

Redaktion: Manuela Strihavka (ORF)

Produktionen: ORFIII & IpFilm

Dokumentarfilm: 45:05 min

2025

Inmitten der eindrucksvollen Naturkulisse der Obersteiermark liegen zwei ganz besondere Orte: Johnsbach im Gesäuse und die Krakau im Bezirk Murau. Als zertifizierte Bergsteigerdörfer stehen sie für sanften Tourismus, gelebte Tradition und tiefe Naturverbundenheit – getragen von den Menschen, die diese Platzerl ihre Heimat nennen.

„Also jedes Mal, wenn ich morgens aufwache und das alles anschaue… du kannst dich eigentlich nicht sattsehen“, sagt Ariane Auch, Wirtin des Gasthofs Kölbl in Johnsbach. Ihr Weg führte von Berlin über Wien schließlich ins Gesäuse und alles nur aufgrund einer WG-Bekanntschaft. In ihrem Gasthof finden nicht nur Gäste, sondern auch Musikwochen und gesellige Abende einen festen Platz: „Ich bin nie einsam, weil wir eben das Gasthaus haben und immer was los ist.“

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Auch der Heimatkundler Ernst Kren bringt es auf den Punkt: „Das Gesäuse ist schon etwas ganz Besonderes!“ Mit seinen Büchern zur Alpingeschichte des Gesäuses oder dem berühmten Bergsteigerfriedhof von Johnsbach hält er die Vergangenheit lebendig.

Nicht weniger verbunden mit ihrer Heimat zeigt sich Biobäuerin Maria Schitter aus der Krakau: „Einsam fühle ich mich eigentlich überhaupt nie! Wenn man einen stillen Moment findet irgendwo, dann genießt man ihn.“ Als Chorleiterin, Mutter und engagierte Landwirtin lebt sie das vor, was das ganze Dorf prägt: Gemeinschaft.

Die filmische Dokumentation der beiden Dörfer vom Regisseur Stefan Sternad zeichnet ein authentisches Porträt des Alltags und des außergewöhnlichen Lebensgefühls, das zwischen Bergen, Kühen und Kuhglocken, Kirchenchören und Wirtshausmusik entstehen kann. Oder wie es Sennerin Petra Schuster treffend auf den Punkt bringt: „Hier zu leben, ist ein bisschen wie Alltagsyoga.“

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